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Gutschein für einen tierischen Ausflug

Auf der Suche nach einem guten Tiermotiv, das ich aus Tonpapier ausschneiden und auf eine Karte kleben kann, bin ich auf der Seite der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER gelandet. Dort werden verschiedene Bastel-Vorlagen zum kostenlosen Download angeboten. Der Affe und das Chamäleon haben es mir besonders angetan und ich habe gleich darauf los geschnippelt.

In der Größe für eine DIN A6-Karte war das zwar eine ganz schöne Fitzelarbeit, aber das Ergebnis hat mir gut gefallen! Ich habe beim Affen noch ein paar Lianen und beim Chamäleon einen Ast mit Blättern als Hintergrund auf die Karte gemalt.

›› Anleitung für den Affen
›› Anleitung für das Chamäleon

Add comment | Februar 25th, 2013

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Kopfschutz für Wickeltisch

Der Sohnemann wächst so schnell, wie ein Bambus! Er passt schon fast nicht mehr auf den Wickeltisch und stößt mit dem Kopf hinten am Brett an.

Um den Dickschädel das zarte Köpfchen nicht zu verletzen, habe ich nach etwas gesucht, was ich dort oben als Puffer anbringen kann. Ich hatte noch ein paar Flockenwindeln übrig. Die sehen aus, wie überdimensionale Damenbinden – manche Mütter werden sie noch aus dem Krankenhaus kennen. Sie waren von der Größe und Polsterung her perfekt für mein Vorhaben.

Nun sieht so eine Windel nicht sonderlich schön aus, wenn sie herumliegt. Deshalb habe ich einen bunten Überzug genäht. Das ging ganz einfach und schnell.


1. Die Windel auf ein Stück Stoff legen und mit einer Schneiderkreide die Form nachzeichnen. Die Linien eventuell mit einem Lineal begradigen. Das Rechteck für die Kissenvorderseite etwa einen Zentimeter von der Linie entfernt ausschneiden.

2. Ein zweites Rechteck für die Kissenrückseite ausschneiden, das ungefähr 5 cm länger ist, als das erste. Von dem langen Stück etwa ein Drittel abschneiden.

3. Bei diesen beiden Stoffteilen (von der Rückseite) je eine Seite um 1,5 cm nach innen bügeln, dass man später auf der guten, rechten Seite nur eine Knickkante sieht. Man kann auch noch einmal darüber nähen, um die Kanten zu fixieren, wenn man möchte.

4. Die abgebügelten Kanten 2 cm überlappend feststecken. Jetzt ist unsere verbundene Rückseite etwa genauso groß, wie die Vorderseite. Achtet darauf, die Nadeln so zu plazieren, dass Ihr später nicht versehentlich drüber näht – also ausreichend Abstand zum oberen und unteren Rand halten.

5. Die Vorderseite des Kissens und die Rückseite mit dem Schlitz mit der Motivseite aufeinander legen und mit Nadeln feststecken, dass nichts verrutscht. Nun entlang der am Anfang vorgezeichneten Linie nähen. Die Nahtzugabe am Rand kann noch etwas gekürzt und begradigt werden, dann könnt Ihr den Bezug umdrehen und die Windel durch den “Hintereinang” hinein stecken. Das ist praktisch, da man den Inhalt auch einmal auswechseln, oder den Bezug waschen kann.

6. Weil es mit einem Baby immer schnell gehen muß, habe ich auf der Rückseite den Klettverschluß nur aufgeklebt. Man kann ihn natürlich auch festnähen, bevor man die beiden Teile verbindet. Aber so hält es auch gut – sowohl auf dem Kissenbezug als auch auf der Rückseite des Wickelaufsatzes – und das Kissen kann nicht verrutschen.

Jetzt ist er beim Wickeln wieder weich gebettet :-)

Add comment | Februar 16th, 2013

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Serviertablett mit Serviettentechnik

Man benötigt:
1 IKEA-Tablett “KLACK” (8,99 EUR)
1 Dose Serviettentechnik-Kleber (aus dem Bastelbedarfsladen)
Servietten mit Motiv der Wahl
weicher Borstenpinsel


Die oberste Serviettenschicht mit dem farbigen Motiv langsam ablösen und auf dem Tablett plazieren.

Den Serviettenkleber vorsichtig mit einem weichen Borstenpinsel auf die Serviette auftragen. Diese weicht durch und haftet dann auf dem Tablett. Aber Vorsicht, sie kann in nassem Zustand schnell reissen!

Nach dieser Methode die Innenseite des Brettes bedecken. Den Kleber 12 Stunden trocknen lassen, dann übersteht er auch kleinere Überschwemmungen.

Und nun viel Spaß beim bunten Frühstück auf dem Balkon! :-)

1 comment | Juli 17th, 2012

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Ostergirlande aus Zeitungspapier

Ich habe mir vorgenommen, den Wechsel der Jahreszeiten mal wieder ein wenig mehr wahrzunehmen. Man soll die Feste schließlich feiern, wie sie fallen. Um unsere Wohnung ein wenig osterlich zu dekorieren, habe ich eine kleine Ostergirlande gebastelt und sie an die Lampe über den Esstisch gehängt. Nächste Woche kommt noch das Eierfärben an die Reihe!



Die Girlande ist ganz einfach und schnell zu machen:

Ich habe mir über die Google Bildersuche jeweils einen schönen, einfachen Umriss eines Hasen und einer Ente gesucht – so ist der Hase nicht ganz allein. Aber man kann sich natürlich auch andere Motive aussuchen. Hauptsache, sie sind über den Umriss gut erkennbar.

Die Bilder habe ich mir in gewünschter Größe ausgedruckt (ca. 8 cm) und ausgeschnitten. Fertig sind die Schablonen.

Als Papier für die Girlande habe ich eine alte Zeitung verwendet. Unsere Stadtteilzeitung ist nicht ganz so dünn, wie eine normale – das hat gut geklappt. Aber es geht natürlich auch schönes Geschenkpapier, Fehldrucke aus dem Büro etc. Ich fand die kleinen Buchstaben als Muster recht schön.

Das Papier muss nun gefaltet werden, dass man die obere Kante der Schablone an dem Knick ansetzen kann. Das ausgeschnittene Motiv hat so eine Vorder- und Rückseite und hängt oben am Kopf oder den Hasenohren noch ein paar Millimeter zusammen. Darauf ist beim Ausschneiden zu achten. Dann kann man die Figuren besser an die Schnur kleben.

Als Schnur habe ich hellgrünes Häkelgarn verwendet, die Tierchen eingehängt und dann die Innenseiten mit einem Klebestift zusammengeklebt.

Mit einem schwarzen Stift kann man noch Augen und Barthaare dazu malen.

1 comment | März 27th, 2012

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Metallisch bemaltes und beklebtes Geschenkpapier

Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber das macht nichts, denn diese Geschenkpapier-Idee passt auch sonst immer. Man benötigt kaum Material und es ist ganz individuell zu gestalten.

Ich habe die Geschenke mit braunem Packpapier von der Post eingepackt und dann mit einem Metallic-Marker Muster darauf gemalt. Wenn man den Stift einfach mal laufen lässt und malt, was einem gerade in den Sinn kommt, ist das eine sehr entspannende Abwechslung im Vorweihnachtsstress ;-)

Mit glänzendem Geschenkband und Klebstoff habe ich das Ganze noch weiter verziert und jeweils ein geprägtes Namesschildchen drauf geklebt. Die Stifte und das Geschenkband gibt es ja in allen möglichen Farben.

Kennt ihr noch diese alten Handprägegeäte? Irgendwie erinnern die mich immer an meine ersten Büro-Erfahrungen, damals, als ich für ein paar Mark bei meiner Mutter in der Firma die Ablage gemacht und Etiketten gestempelt hab.

Sogar in meiner Ausbildung – und die ist richtig lang her – hatten wir schon ein elektrisches Beschriftungsgerät. Aber ich finde diese manuellen Dinger einfach super und habe, seit es bei uns im Haus ist, schon meinen halben Hausrat mit kleinen Etiketten und Notizen versehen. Da hab ich wieder ein Spielzeug für mich gefunden… schlimm!

Weitere Geschenkpapier-Ideen:
Florales Geschenkpapier mit Kartoffeldruck
Last Minute-Geschenkpapier mit Schablonen und Sprühfarbe

Add comment | Januar 6th, 2012

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Duftende Honigkuchen Baum- oder Geschenkanhänger

Heute möchte ich Euch einen Eintrag auf meinem Kochblog oh-range.com ans Herz legen. Denn die Honigküchlein fallen ja auch schon fast mit unter den Bereich Bastelei.

Man kann sie als kulinarische Geschenkanhänger verwenden und den Namen des Beschenkten mit Zuckerguss aufspritzen. Ganz Bunt oder in traditionellem Rot verziert machen sie sich wunderbar als natürliche Weihnachtsbaum-Deko. Und die verbreiten einen Duft, sage ich Euch!

Sie sind problemlos an einem trockenen Ort über lägere Zeit lagerbar. Meine sind schon 4 Jahre alt und immer noch schön!

Hier geht es zum Rezep!

Add comment | Dezember 16th, 2011

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Notiz-Stein mit Tafelfarbe

Jetzt, wo der Boden noch nicht unter einer dicken weißen Decke versteckt ist, möchte ich Euch kurz was zeigen… Wer weiß, wie bald der Winter “reinschneit”!

Hier kommt eine kleine Idee, die sich perfekt mit einem gemütlichen Spaziergang im bunten Blätterwald verbinden lässt. Beim Schlendern an der Isar habe ich mir ein paar schöne, flache Steine gesucht und mit nach Hause genommen. Die besten Steine lassen sich meist in der Nähe von Gewässern finden.

Ich habe sie gründlich gewaschen, abgerubbelt und trocknen lassen. Ich wollte sie eigentlich bunt bemalen, aber dann ist mir was anderes eingefallen.

Mit Tafelfarbe habe ich mit einem weichen Pinsel einen ausgefüllten Kreis auf den Stein gemalt. Nach je einem Tag Trockenphase habe ich noch 3 weitere Schichten aufgetragen.

Um die Oberfläche noch glatter zu bekommen braucht man wahrscheinlich ein paar Schichten mehr, oder muss den Stein vorher abschleifen. Aber auch so kann man ihn nun wunderbar mit einem Stück Kreide mit kurzen Nachrichten verzieren und später wieder abwischen.

Zum Beispiel praktisch als kleine Gedächtnisstütze und Briefbeschwerer in einem! Oder als spontane Botschaft an den/die Liebsten (- oder auch als Hinweis, endlich die Spülmaschine auszuräumen ;>).



Und nun das Wort zum Samstag. – Immer wieder lustig, was man auf seinen Wegen entdeckt, wenn man die Augen offen hält:

1 comment | November 26th, 2011

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Angenehmes Träumen! – Bau Dir Deinen Traumfänger

Vor ein paar Tagen bin ich aus dem schönen warmen Singapur zurück nach Hause gekommen. Die Landebahn hat man erst gesehen, als wir schon fast mit den Rädern auf dem Boden aufgesetzt hatten, so neblig war es. Es war früh morgens, noch dunkel und hatte herbstlich-frostige 5 Grad. Da schüttelt es die Urlaubsknochen gewaltig.

Zuhause angekommen erstmal die Heizung aufdrehen und ein heißes Bad nehmen und dann das schönste: ins eigene Bett kriechen.
So toll das Reisen auch ist und so schnell ich auch immer wieder Fernweh bekomme, dieses Gefühl ist einfach durch nichts zu ersetzen.

Die Zeitumstellung ist durch – die Tage werden wieder kürzer und die Nächte länger. Die nächsten Monate bleibt viel Zeit, mit einer duftenden Tasse Tee auf dem Nachttisch dem Sommer entgegenträumen…

Bei so viel Träumerei schadet es nicht, ein wenig Unterstützung zu haben, schließlich sollen die Träume möglichst schön sein!
Da passt es gut, dass, wo man auch hin sieht, momentan Anleitungen für den Bau eines Traumfängers zu finden sind. Das ist gar nicht schwer, macht dazu richtig Spaß und man kann unzählige Varianten ausprobieren… mit Federn, mit Perlen, mit buntem Garn, mit einem groß- oder kleinmaschigen Netz.

Als Grundlage dient immer ein Ring. Dieser kann gekauft sein und z.B. aus Bambus bestehen (gibt es in jedem Bastelladen). Oder man geht los und versucht ein paar biegsame, Äste zu finden, die man zu einem Ring verbindet.

Oben begonnen wird dann Wolle, Garn oder ein dünnes Seil (je nach Größe des Traumfängers) eng um den Ring gewickelt – immer wieder zusammen schieben, dass die Schlaufen richtig fest sind. Wenn man wieder zum Anfang gekommen ist, dort verknoten und eine Aufhängevorrichtung machen.

Nun kann das Weben des Netzes beginnen. Als Anleitung habe ich dieses Video (auf Englisch) benutzt und das hat gut geklappt. Je schmaler man die Abstände der ersten “Maschen” macht, desto feiner und enger wird das Netz.





Wo man gerne möchte, kann man Perlen, Muscheln oder sonstige kleine Dinge mit hineinknoten oder hineinklemmen. Später kann man noch Fransen daran befestigen, an denen z.B. eine Feder hängt.

Ich habe eine grün-weiss marmorierte Wolle benutzt und einen Zitronenquarz-Stein in der Mitte eingeknotet.

Den imposantesten Traumfänger habe ich in meinem Urlaub gesehen – er war relativ schlicht, aber riesengroß mit vielen langen Fransen. Da wünschte ich, ich hätte hohe Decken und eine Dachschräge in meiner Wohnung… dann würde ich mir auch so einen bauen. Oder ihn vielleicht über den Durchgang zu meinem (imaginären) verwunschenen Gärtchen hängen?

Das Art Cafe in dem Künstlerstädtchen Ubud auf Bali ist auch sonst ein sehr angenehmer Ort, wo man sich mit gutem Essen und inspirierender Atmosphäre verwöhnen lassen kann. Falls Ihr dort mal seid, guckt auch in die Vitrine bei der Bar. Dort entdeckt man schnell noch mehr bunte, flausische, ausgefallene Traumgefährten. Das Cafe ist zu finden in der Monkey Forest Road.

Ich werde in meinem kulinarischen Tagebuch auf oh-range.com in den nächsten Wochen noch ausführlicher darüber berichten und auch ein paar Fotos zeigen.

Add comment | November 2nd, 2011

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Batik rockt! | Teil 2: Shibori

Shibori ist eine beeindruckende Textilfärbekunst, die ihren Ursprung in Japan hat. Es beinhaltet eine große Reihe an Methoden, den Stoff vor dem Färben durch Falten, Abnähen, Verdrehen, Stauchen und/oder Abbinden vorzubereiten. Je nach Technik erzielt man dadurch die verschiedensten Musterungen, die oft an filigrane Naturmotive angelehnt sind. Traditionell wurde in erster Linie mit Indigo gefärbt, später haben dann aber auch synthetische Farben Einzug gehalten.

Ein paar einfache Techniken davon habe ich ausprobiert – mit den einfachsten Mitteln, die gerade vorhanden waren. Ich wollte mal sehen, was daraus wird.

Dieses Shirt zum Beispiel habe ich vor dem Färben wie eine Ziehharmonika gefaltet und dann verschnürt. Wenn man an die Außenseiten noch jeweils ein Brettchen zur Abdeckung klemmt, wird das Muster gleichmäßig und nur die herausstehenden Kanten gefärbt. Wenn nicht, werden die Außenseiten komplett mitgefärbt, wie bei mir. Wie es mit Abdeckung gemacht wird, könnt Ihr zum Beispiel auf dem Blog Honestly …WTF sehen – unter dem Punkt “3. Itajime shibori”.

Ich war sehr erstaunt, als ich die Fäden gelöst und den Stoff ausgewaschen habe. Ich habe Aliens erschaffen!! Seht Ihr sie?

Diese Baumwolltasche habe ich auf die selbe Weise gefärbt. Beide Male habe ich eine Batik-Farbe von Javana verwendet:

Bevor das nächste Shirt ins Farbbad durfte, habe ich von unten Kichererbsen hineingedrückt und diese mit einem dünnen Garn auf der Unterseite abgebunden. Kichererbsen werden Gott sei Dank nicht so schnell weich, so dass das bei 30 Minuten Färbezeit gut funktioniert hat. Diese Methode kann man aber auch in den unterschiedlichsten Anordnungen mit vielen anderen Hilfsmitteln ausprobieren, z.B. kleinen Steinen, Glasnuggets oder Murmeln, Knöpfen und Perlen.




Bei Burdastyle habe ich eine Seite gefunden, auf der verschiednee Abnähtechniken erläutert und bebildert wurden: burdastyle.com

Besonders gut gefällt mir Arashi Shibori. Arashi heißt Sturm! Auf dem Blog von Cynthia Reynolds und bei La Bricoleuse sieht man, was für einen Effekt das Zusammenschieben des Stoffes auf einem runden Träger oder Rohr ergibt.

In diesem Youtube-Video wird anschaulich gezeigt, wie die alte Färbekunst in Japan umgesetzt wird.


Auf dem Blog “Textile Ideen” habe ich noch was Tolles entdeckt, das ich bisher nicht kannte – das Shibori-Filzen!
Dafür werden Strukturen in einen filzfähigen Stoff oder ein Strickstück geformt, die nach dem Filzen erhalten bleiben. Das kann z.b. durch Abnähen oder Einbinden von Gegenständen geschehen. So kann aus einer gestrickten Fläche ein richtiges mehrdimensionales Kunstwerk werden!
Hier gibt es ausführliche Informationen dazu: “Textile Ideen” / jeromin-shop.com



Da ich noch mehr Hintergrundinformationen haben wollte, habe ich mir das Buch “Modernes Shibori” besorgt. Die Projekte, die dort vorgestellt werden, fallen zwar schon eher unter die Begriffe Experimentelles und Kunst, aber man kann trotzdem viel dabei lernen. Der erklärende Teil, der sämtliche Techniken, Materialien und Hilfsmittel vorstellt, ist ebenfalls sehr hilfreich.

Modernes Shibori
Traditionelle Färbetechniken mit neuen Materialien
20 Projekte zum Nacharbeiten mit vielen Tipps zum Experimentieren
Materialkunde und Einführung in die Shibori-Techniken
ISBN: 978-3-258-60011-6

1 comment | August 28th, 2011

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Schaufenster vs. Handgemachtes

Vor einiger Zeit kam ich auf dem Heimweg zufällig an dem Schaufenster einer Boutique vorbei. Die Augen einer Frau werden ja von sowas meist automatisch angezogen, ob man will oder nicht.

Mir ist auf Anhieb ein Tuch ins Auge gesprungen, von dem mir die Farbe wahnsinnig gut gefallen hat – eine Art Altrosa/Rosenholz mit schwarzen Punkten drauf. Das Schild unten drunter hat dann den kurzen Gedanken rein zu gehen wieder vertrieben – 70 EUR sollte dieser Hauch von nichts kosten. Sogar in ganz schwachen Momenten ist mir das für ein Tuch zu viel.

Da hatte ich eine Idee. Irgenwo müße es doch eine Stoff-Farbe in dieser Nuance geben. Bügelfixierbare schwarze Farbe für die Punkte hatte ich noch übrig, genauso wie ein weißes, großes Baumwolltuch (das mich irgendwann mal 2,85 EUR gekostet hat).

Ich wurde in der Palette der DEKA-L-Farben fündig und hab mir gleich eine 10-Gramm-Portion für 2,30 EUR bestellt.

Natürlich war ein einziges Tütchen vom Wert her viel zu gering – so hätten sich die Versandkosten nicht gelohnt. Deshalb habe ich mir noch einen Haufen anderes tolles Spielzeug in den Warenkorb gepackt – dazu ein ander Mal mehr.

Eine große Auswahl an Farben, Stoffen und allerlei Zubehör findet man übrigens zum Beispiel bei jeromin-shop.com oder bei Galerie Smend.

Als das Päckchen ankam, habe ich sofort einen Topf mit Wasser auf den Herd gestellt und ein buntes Süppchen gekocht. Da kann man gut sehen, aus wie vielen verschiedenen Farben Altrosa gemischt wird!

Nach Packungsanweisung habe ich den Stoff mit 1 TL Kochsalz für 30 Minuten eingelegt, dann ausgewaschen und zum Trocknen aufgehängt. Ich finde, die Farbe ist super geworden!

Fehlen nur noch die schwarzen Punkte. Dafür habe ich eine kleine Kartoffel halbiert, sie immer wieder mit schwarzer Stoffmalfarbe eingestrichen und Punkte auf das trockene Tuch gedruckt.

Mit einmal Farbe habe ich ca. 3 Punkte heraus bekommen. Ich finde es schön, dass die Drucke unterschiedlich intensiv sind. Es macht Sinn eine große Lage Zeitungspapier drunter zu legen, sonst hat man bald einen gepunkteten Tisch.

Als die schwarze Farbe trocken war, habe ich das Tuch auf Baumwolleinstellung intensiv gebügelt, um den Druck zu fixieren. Dabei muß man vorsichtig sein, den dünnen Stoff nicht zu verbrennen. Man könnte auch ein Küchentuch zum Schutz dazwischen legen. Und so sieht das Ergebnis aus:

Ein perfektes Tuch für die Übergangs-Jahreszeit, viel Spaß beim Farbe pantschen und das alles für unter 10 EUR :-)

1 comment | April 11th, 2011

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